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Wenn zweie zusammenziehen, die vorher schon (mindestens) je einen vollständigen Hausstand hatten, kommt es beim Zusammenführen notgedrungen zu Dopplungen, Tripplungen, ja, manchmal sogar n-lungen. Meine FF und ich besitzen zusammen 2 Zwiebelhacker (diese doofen Drückteile, die mensch eh nicht benutzt, weil der Aufwand des Saubermachens den des händischen Hackens übersteigt), 3 Packungen Puderzucker, mehrere Pfeffermühlen bzw. -streuer, bestimmt 20 Teesorten und gefühlte 40 Weingläser. Von den Gewürzen ganz zu schweigen, aber da bin ich mit meiner indischen Kocherei wohl hauptschuldig. Leider haben wir eine recht kleine Küche, sodass der ganze Krempel da gar nicht reinpasst. Zumindest, was die Lebensmittel angeht, haben wir uns einen mehr oder weniger systematischen Abbau-vor-Neukauf verordnet.

Übrige Haushaltsutensilien werden nach Durchsicht und Auswahl dann irgendwann eingelagert oder weitergegeben.Derzeit muss ich ja lernen (eindeutig an diesem Blog-Artikel erkennbar, nicht?) & bin an den Tisch gebunden, außerdem ist Winter, also zische ich um des Platzes in der gemeinsamen Küche Willen eine Teesorte nach der anderen weg. Gestern war der Rest von Lady Grey (keine Angst, AnGarasu, dieser Ableger von Earl Grey ist sicher nicht aus emanzipatorischen Gründen entstanden!) dran, heute China Golden Yunnan. Einmal kann ich noch Tee aus den restlichen Blättern machen, dann ist auch dessen Dose bereit für die Verstauung im Karton für die überzähligen Küchensachen. Genauer gesagt: in einem der Kartons… Bei mir sind’s derzeit zwei. *seufz*
Ich hoffe jetzt nur, dass unsere Teelichte für’s Stövchen noch ein bisschen reichen – kalter (schwarzer) Tee ist bäh!

Edit: Bislang nicht bedachter Nachteil: Ich muss alle halbe bis Dreiviertelstunde aufs Klo! Aber Gehen beim Lernen soll sich ja eh positiv auswirken…